www.schlau-informieren.de - Informieren mit Köpfchen und Verstand

Steuer
Darlehen
Autokredit
Ablösung Darlehen
Bewirtungskosten
Anti-Mobbing
Fahrtkosten behinderte Menschen
Altersvorsorge
Mobilfunkwellen
Treppenschräglift
Kindergeld
Grundstückskauf
Bewirtungskosten
Mitunternehmerschaft
Freiberufler
Onlinekredit Vergleich
 

Sonstiges
Damenmode
Fitnesscenter
Testberichte KFZ
Wellness Wochenende günstig
Dauerhafte Haarentfernung Bikinizone

Startseite

Impressum

 

 

 

 

 

Darlehen / Kredit: Zinsübernahme durch Arbeitgeber

Gewährt der Arbeitgeber oder aufgrund des Dienstverhältnisses ein Dritter dem Arbeitnehmer unverzinsliche oder zinsverbilligte Darlehen, besteuert der Fiskus die Zinsvorteile als Sachbezug. Das gilt aber nur, wenn die Summe der noch nicht getilgten Darlehen am Ende des Lohnzahlungszeitraums (in der Regel der Kalendermonat) 2.600 EUR übersteigt. Dabei geht das Finanzamt von einem Zinsvorteil aus, soweit der Effektivzins für ein Darlehen 5 % unterschreitet.

Der Bundesfinanzhof (BFH) hatte kürzlich klargestellt, dass die 5%-Grenze nicht als absolute Wertfestsetzung zu verstehen ist. Liegt der marktübliche Zinssatz unter 5 %, ist danach kein lohnsteuerpflichtiger Arbeitslohn anzunehmen, wenn dieser Zinssatz der Darlehensvereinbarung zugrunde gelegt wird. Jetzt hat der BFH entschieden, dass sog. Zinsausgleichszahlungen, die der Arbeitgeber unmittelbar an den Darlehensgeber (z.B. die Bank) auf ein vom Arbeitnehmer selbst aufgenommenes Darlehen leistet, stets und in voller Höhe lohnsteuer pflichtiger Arbeitslohn sind.

.