www.schlau-informieren.de - Informieren mit Köpfchen und Verstand

Steuer
Darlehen
Autokredit
Ablösung Darlehen
Bewirtungskosten
Anti-Mobbing
Fahrtkosten behinderte Menschen
Altersvorsorge
Mobilfunkwellen
Treppenschräglift
Kindergeld
Grundstückskauf
Bewirtungskosten
Mitunternehmerschaft
Freiberufler
Onlinekredit Vergleich
 

Sonstiges
Damenmode
Fitnesscenter
Testberichte KFZ
Wellness Wochenende günstig
Dauerhafte Haarentfernung Bikinizone

Startseite

Impressum

 

 

 

 

 

Rücktritt vom Grundstückskauf keine außergewöhnliche Belastung

Außergewöhnliche Belastungen liegen vor, wenn einem Steuerzahler zwangsläufig größere Kosten entstehen, als der überwiegenden Mehrzahl von Steuerzahlern gleicher Einkommens- und Vermögensverhältnisse sowie gleichen Familienstands.

Das Finanzgericht Köln lehnt es leider ab, die Kosten für die Rückabwicklung eines Grundstückskaufvertrags (z.B. Rechtsanwalts- und Notarkosten sowie Schadensersatz) als außergewöhnliche Belastungen zu berücksichtigen. Das gilt sogar, wenn der Käufer aufgrund einer Erkrankung seiner Ehefrau bzw. Lebensgefährtin in ernsthafte finanzielle Schwierigkeiten geraten ist. Die Richter begründen das damit, dass es sich um nicht abziehbare Krankheitsfolgekosten handle. Zu den als außergewöhnliche Belastungen abziehbaren Krankheitskosten gehören nur Aufwendungen, die unmittelbar zur Heilung einer Krankheit oder mit dem Ziel getätigt würden, die Krankheit erträglicher zu machen. Dazu gehören z.B. Kosten für die eigentliche Heilbehandlung und eine krankheitsbedingte Unterbringung. Der Ehemann hält diese Sichtweise für zu eng und hat daher Revision beim Bundesfinanzhof eingelegt.